Keltische Völker

Keltische Völker besiedelten ganz Westeuropa ein Ballungsgebiet war die zentrale Schweiz wo das keltische erst mit den Römern schwand.

  • die Helvetier (im Mittelland, ohne Alpen und Voralpen)
  • die Rauriker [Rauracher] (im Baselbiet und unmittelbar benachbarten Teil des Elsass)
  • vier kleinere keltische Stämme im Unterwallis
  • die Räter (ein nicht keltischer Stamm) im Tirol, am Vorder- und Hinterrhein, im Engadin, im Rheintal und am Walensee
  • die Lepontier im Tessin nördlich des Monte Ceneri

STÄMME IN DER SCHWEIZ

 

KÖNIG NUR FÜR AUSSENPOLITIK

Der Fürst oder König war nicht wie in anderen Kulturen Heerführer, Gesetzgeber und Richter, sondern nur für die „Aussenpolitik“ (mit diplomatischen und militärischen Mitteln) zuständig. Er hatte jedoch die Macht, den einzelnen Sippen Land zuzuteilen, Partner zu vermählen und konnte im Gegenzug bei Bedarf Kriegsdienstleistungen von den Sippen erwarten. Das Königsamt war nicht erblich, wer dazu gewählt werden wollte, musste aber einer königlichen Sippe entstammen.

BARBARISCHE SITTEN

Die Sitten waren rauher als heute, dies allerdings nicht nur bei den Kelten und Germanen sondern auch bei den Mittelmeer Völkern, die sich soviel auf ihren zivilisatorischen Vorsprung einbildeten. Insbesondere kann hier nicht verschwiegen werden, dass mit einer Ausnahme alle damaligen Völker in Europa und Kleinasien davon überzeugt waren, dass ihre Götter günstig gestimmt werden müssten, indem man Tiere und auch wehrlose Menschen tötete und so den Göttern „opferte“.